Investition in Humankapital

Bildungsminister Lesufi, Südafrika

Das Erbe der Apartheid ist in vielen Teilen Südafrikas noch immer spürbar. Unrecht, das Menschen über Generationen zugefügt wurde, kann nicht einfach oder schnell ungeschehen gemacht werden. Trotzdem wurde in der Gauteng-Provinz ein ehrgeiziges Programm zur Beschleunigung des Erholungsprozesses auf den Weg gebracht.

Panyaza Lesufi, der Bildungsminister von Gauteng, nennt dieses Programm „Wired for Life“ (Verdrahtet fürs Leben). Das Ziel ist es, für jeden Lernenden in der Provinz ein Tablet, für jeden Lehrer einen Laptop und für jeden Klassenraum ein SMART Board bereitzustellen.

Dies ist ziemlich ehrgeizig, aber Bildungsminister Lesufi hält es für unabdingbar.

„Die Entwicklung unseres Landes hing in erster Linie vom Bergbau ab. Der Bergbau geht zurück und wir müssen ein Teil der sogenannten 4. industriellen Revolution werden. Bei der 4. industriellen Revolution geht es um Roboter, fahrerlose Autos und Programmierung.“ sagt er. „Unserer Lernenden müssen ein Teil dieser Welt sein.“

Den Lernenden in der Gauteng-Provinz diese Möglichkeit zu eröffnen, bedeutet, der über Generationen erfolgten Unterdrückung von Chancen entgegenzuwirken, und schafft außerdem die Voraussetzungen dafür, dass Südafrika an der globalen Wirtschaft teilnimmt.

„Ich möchte nicht, dass die Lernenden stolz darauf sind, ein Auto zu waschen. Sie sollen vielmehr an der Entwicklung künftiger Autos beteiligt sein. Die Investition [in Technologie], soll ihre Vorstellungskraft entfesseln und sie innovativ und kreativ machen,“ sagt er. „Die menschlichen Fähigkeiten sind das neue Gold in unserer Welt. Die individuelle Kreativität erschafft neue Wirtschaftszweige.“

Bildungsminister Lesufi inspiriert Schüler dazu, Großes zu leisten, indem er sich dafür einsetzt, dass sie mit den Ressourcen und Tools ausgestattet werden, um Südafrika in die neue globale Wirtschaft führen zu können. Die ganze Geschichte können Sie hier ansehen.

„Ohne SMART hätten wir nicht die Ziele erreicht, die wir erreicht haben.“